Weihrauch - ein Geschenk des Himmels

 

 

 

 

Auf den Spuren der alten Weihrauchstraße im Oman


 

 Weihrauch begleitet uns durch den Tag. Wir nehmen ihn ein, wir reinigen die Räume damit, wir inhalieren ihn, wir verwenden ihn – kombiniert mit anderen heilkräftigen ätherischen Ölen – als natürliches Parfum, das über die Haut in den ganzen Körper eindringt - bis tief in unsere Zellen.

 

Als Journalistin habe ich immer wieder über Weihrauch als Heilmittel berichtet. Über eine Morbus-Crohn-Studie an der Universität Mannheim, über einen Hausarzt, der Weihrauch erfolgreich in der Therapie von Patienten mit Hirntumoren einsetzte. Und ich war begeistert von den Forschungs-Ergebnissen des Pioniers der modernen Weihrauchforschung: Prof. Hermann Ammon aus Tübingen.

 

 

 Vor 25 Jahren reiste er nach Indien mit dem Auftrag, die Ayurveda-Medizin zu erforschen. Ein indischer Arzt machte ihm ein Geschenk: Eine Dose mit einem Pulver. Indischer Weihrauch. Boswellia serrata. Der Arzt forderte Prof. Ammon auf, die Substanz zu untersuchen. Von Tübingen aus begann die weltweite Erforschung eines Heilmittels, das die Ärzte seit der Antike einsetzten und das wie so viele andere wertvolle natürliche Substanzen von der synthetischen Medizin verdrängt worden war. Die Ergebnisse waren für die damalige Zeit revolutionär. Die modernen pharmakologischen Untersuchungen bestätigten die Wirksamkeit des Weihrauchs, um die schon die Ärzte der Antike wussten.

 

 

 

Vor 25 Jahren erkrankte die Schwester von Mikael Radan an Brustkrebs. Mikael beschäftigte sich damals mit der Wirkung von Baumharzen und hatte eine Intuition. Er empfahl seiner Schwester, Weihrauch einzunehmen. Einen Stoff, der wirkt, ohne unser Immunsystem und unsere Zellen zu schädigen. Marina hatte nicht den Mut, es zu versuchen. Weder eine Operation, noch die Chemotherapie konnten die Ausbreitung des Krebses aufhalten. Marina starb einige Monate nach der Diagnose.

 

 

 

Was bei Mikael Radan reine Intuition war, ist inzwischen wissenschaftlich bestätigt: Es gelang der Nachweis, dass Weihrauch bei Patienten mit einem Hirntumor die Nebenwirkungen der Strahlentherapie vermindern kann. Deshalb wird Weihrauch heute begleitend in der Tumortherapie eingesetzt. Nach heutigem Stand der Forschung kann Weihrauch bei Arthritis und Asthma helfen. Weihrauch hilft bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn. Die anti-entzündliche Wirkung von Weihrauch wurde auch bei Patienten mit chronischem Asthma bronchiale geprüft. In einer Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie verbesserte sich bei 70 Prozent der Patienten die Symptomatik und die Lungenfunktion im Vergleich zu nur 27 Prozent, die ein Placebo erhielten. Eine kleine Studie zeigt, dass das Harz sogar Multiple Sklerose in Schach halten kann. Gelang. Die meisten Menschen vertragen Weihrauch gut. In einzelnen Fällen sind leichte Hautirritationen oder leichte Übelkeit möglich.

 

 

 

Mikael Radan arbeitet seit vielen Jahren auf der energetischen Ebene dem Harz des Boswellia-Baums. Er stellt Tinkturen daraus her. Die Wirkung ist oft verblüffend.

 

 Obwohl ich einiges wusste von der heilsamen Wirkung des Weihrauchs, war ich nie auf die Idee gekommen, ihn selbst einzunehmen. Ich versuchte mit anderen Mitteln, meine chronische Darmentzündung und meinen Heuschnupfen in Schach zu halten. Mit mäßigem Erfolg. Das änderte sich, als Mikael mir begegnete. Ich begann, jeden Morgen einen Smoothie zuzubereiten aus frischen Früchten, dem ich zwei Teelöffel fein gemahlenes Weihrauchpulver hinzufügte. Dann kam Kurkuma dazu, wegen der ebenfalls anti-entzündlichen Wirkung. Die Darmprobleme besserten sich. Ich vertiefte mich in die Literatur über Weihrauch und bekam eine Inspiration: die Bioverfügbarkeit zu verbessern, indem wir uns unser eigenes Nahrungsergänzungsmittel in Kapseln füllen. Kombiniert mit weiteren Substanzen, die ebenfalls immunstimulierend und anti-entzündlich wirken. Dann verbannte ich Gluten komplett aus meinem Speiseplan. Die Darmsymptome haben sich weiter verbessert. Ich kann nicht mehr nur gekochte Speisen, sondern auch wieder eine kleine Portion frischen Salat essen! Und vertrage auch wieder in Maßen Milchprodukte. Und seit diesem Frühjahr habe ich keinen Heuschnupfen mehr.

 

 

Es gibt keinen Tag, an dem wir uns nicht über die wunderbare Wirkung und den außergewöhnlichen Duft des Boswellia-Harzes freuen. Und wir wissen um unsere gemeinsame Bestimmung: Botschafter des Weihrauchs zu sein.

 

 

 In Liebe und Dankbarkeit

 

 

 Vera Wagner und Mikael Radan